Laut der Studie von Roesler (2018) zeigt die emotionsfokussierte Paarberatung (EFT) vor allem in Langzeittherapien die höchste Wirkung. Der EFT-Ansatz wird unter dem Oberbegriff Neuere Entwicklungen und Affekt- und bindungszentrierte, systemische Therapien eingeordnet.
Der Ursprung der EFT gründet auf Johnson und Greenberg in den 1980er Jahren. Sie gingen der Frage nach, welche Schritte und Prozesse es Paaren ermöglicht, eine Krise zufriedenstellend zu meistern und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Wie der Name des Ansatzes bereits miteinschliesst, wird mit Emotionen gearbeitet. Emotionen sollen nicht nur verändert werden, sondern sie dienen als Motor für eine Veränderung. Es werden verletzte oder unbefriedigte Bindungsbedürfnisse ( nach Nähe, Geborgenheit, Verlässlichkeit) oder Identitätsbedürfnisse ( nach Gesehenwerden, Anerkennung, Wertschätzung) ergründet, negative immer wiederkehrende Zyklen in einer Paarbeziehung herausgearbeitet und die verletzten Emotionen korrektiv erfahren.
Emotionsfokussierte Paarberatung ist eine Prozessarbeit und in mehreren Sitzungen erlebt und versteht das Paar, was genau ein negativer Zyklus auslöst und wie sie dem begegnen können.
EFT ist grossartig und bietet eine echte Chance, Paarkonflikte zu verstehen, zu verändern und neue Lebensqualität zu schaffen.
Entscheidet sich ein Paar für eine EFT Beratung, werden alle Beratungsgespräche aufgenommen. Diese dienen für die Weiterentwicklung und für Supervisionen. Sie werden auf einem externem Datenspeicher abgespeichert und wieder gelöscht.
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